Rückenschmerzen – eine regelrechte Volkskrankheit

Viele leiden oft oder zumindest ab und zu unter Rückenschmerzen und manche sogar ständig, was zu einer nachvollziehbaren Verringerung der Lebensqualität führt. Als chronisch gelten Schmerzen, die länger als ein Vierteljahr anhalten.

Die Ursachen sind völlig verschieden und entsprechend unterschiedlich ist auch die Chance auf erfolgreiche Behandlung und Linderung der Beschwerden.

Prinzipiell kann es zwei Dingen liegen, dass der Rücken schmerzt: an zu hoher Belastung und Anstrengung dieser Körperregion, beispielsweise durch schweres Heben oder andere anstrengende Tätigkeiten. Oder aber durch langes Sitzen, wie es im heutigen Computerzeitalter für viele von uns zum Arbeitsalltag gehört.

Die sogenannten Selbstheilungskräfte des Körpers können mitunter helfen, und die Rückenschmerzen verschwinden von allein, sobald die schädliche Haltung aufgegeben wird oder eine Arbeit beendet ist. Sind diese Selbstheilungskräfte aber überfordert, weil die Schmerzen zu lange anhalten, muss die Behandlung durch einen Orthopäden erfolgen.
Ursächlich für die Schmerzen sind Probleme mit den Bandscheiben, den Wirbelgelenken oder dem Bindegewebe. Eine bekannte und auch oft diagnostizierte Erkrankung in diesem Bereich ist der Bandscheibenvorfall. Dieser muss erst einmal durch Maßnahmen wie ein CT festgestellt und dann entsprechend behandelt werden.

Auch der sogenannte Hüftbeugemuskel ist oft ein Problem. Ischiasschmerzen sind oft die Folge. Die Hüftgelenke sowie Beine gelten als Stoßdämpfer der Wirbelsäule. Läuft diese Funktion im Körper nicht optimal ab, beispielsweise durch Fehlstellungen der Beine, (X- oder O-Beine), entstehen Schmerzen im Bereich der Wirbelsäule.

Zudem gibt es Beschwerden in der Rückenregion, die im Zusammenhang mit der Brustwirbelsäule stehen. Dies wird ebenfalls oft spät erkannt. Besonders in der Pubertät treten solche Probleme auf. Da manche Organe nahe beieinanderliegen, wie Lunge und Herz, Magen und Wirbelsäule, Zwerchfell und Speiseröhre, können sie sich untereinander bedingen. Selbst eine Speiseröhrenentzündung oder ein Zwerchfellbruch können zu Rückenschmerzen führen. Auch Lungen- und Herzkrankheiten machen sich unter Umständen mit Rückenproblemen bemerkbar und werden entsprechend spät erkannt.

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Der Bandscheibenvorfall und seine Folgen

Eine der häufigsten Erkrankungen des Rückens, die der Orthopäde behandeln muss, ist der sogenannte Bandscheibenvorfall. Mit diesem quälen sich auch zunehmend junge Menschen, da diese Erkrankung keine Alterserscheinung ist.

Teile der Bandscheibe treten dabei in den Wirbelkanal hervor. Hier liegt das Rückenmark, wodurch erhebliche Schmerzen entstehen. Der Faserknorpelring wird meist durchgerissen; lediglich das hintere Längsband bleibt unter Umständen erhalten.
Während manche Patienten lange Probleme an dieser Stelle haben und durch Überlastung eine Vorschädigung der Bandscheibe besteht, tritt der Vorfall bei manchen anderen plötzlich und ohne erkennbaren Grund auf. Bemerkbar macht sich diese Krankheit durch starke Schmerzen, die bis in Beine und Arme ausstrahlen. Taubheitsgefühle und Lähmungen können damit einhergehen. Ist der Schaden noch nicht allzu groß, kann eine konservative Behandlung Abhilfe schaffen, aber oft ist nur noch eine Operation möglich.
Dass diese Krankheit so rasant in der heutigen Zeit zunimmt, liegt vor allem daran, dass Bewegungsmangel zu einer Erscheinung der ganzen Gesellschaft geworden ist. Durch Büroarbeiten beispielsweise, die es durch die Computer öfter gibt als früher, sind Fehlhaltungen und zu wenig Bewegung vorprogrammiert. Allerdings spielt natürlich auch eine gewisse Veranlagung eine Rolle. Manche werden sehr alt und haben dennoch keine derartigen Probleme, während andere schon als Kind unter einem Bandscheibenvorfall zu leiden haben.

Meist sind Wirbel im Bereich der Lendenwirbelsäule betroffen. Seltener dagegen Brust- und Halswirbel. Außer starken Schmerzen und unter Umständen auch Lähmungserscheinungen können sogar Stuhl- und Harninkontinenz können die Folge sein.
Durch verschiedene vorbeugende Maßnahmen kann das Risiko minimiert werden. Ein Muskelaufbau ist dafür das Ideale. Schwere Dinge zu heben sollte vermieden werden. Manche Fitnessstudios sind darauf vorbereitet, geeignete Trainingseinheiten durchzuführen. Aber da dies nicht überall der Fall ist, sollte man hier vorsichtig sein. Orthopädische Sportarten sind immer eine Option. Dazu gehören Tanzen und Laufen, Schwimmen und Radfahren sowie Reiten.

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Untypische Beschwerden

Wer unter Rückenschmerzen oder Problemen mit dem Kniegelenk leidet, findet relativ zügig den Weg zum Orthopäden. Aber oft machen sich Krankheiten dieses Fachgebietes durch untypische Beschwerden bemerkbar und für die Patienten beginnt ein langer Leidensweg, ehe sie beim Orthopäden landen.

Beispiele dafür sind Kopfschmerzen oder Migräne, Zahn- oder Kieferschmerzen, Ohrgeräusche oder Schwindelanfälle und ähnliches. Auch Schlafstörungen können auf Probleme in diesem Bereich hinweisen und ein Taubheitsgefühl in Armen oder Beinen.
Zunächst suchen die meisten Patienten damit einen Allgemeinmediziner auf. Das ist auch richtig, aber dieser sollte dann nach diversen Untersuchung die Weiterbehandlung durch einen Orthopäden veranlassen, was leider oft unnötig lange verschoben wird.
Störungen der Körperstatik können die Ursache dafür sein, dass solche zunächst als untypisch angesehenen Schmerzen auftreten. Eine Untersuchung des Nervensystems bringt hier oft Licht ins Dunkel. Funktionen des autonomen und vegetativen Nervensystems können so beurteilt werden. Oft helfen hier chiropraktische Behandlungen und erzielen Beschwerdefreiheit oder zumindest eine erhebliche Linderung. So können Operationen vermieden und Patienten zu einem schmerzfreien Leben zurückgebracht werden.

Außerdem oft zunächst erfolglos behandelte und erst nach einiger Zeit beim Orthopäden vorgestellte Beschwerden können Störungen der Muskeln, Sehnen und Gelenke sein und Störfelder, die zu chronischen Schmerzen führen. Selbst Allergien und Nahrungsmittelunverträglichkeiten können orthopädisch behandelbare Beschwerden hervorrufen. Chronische Fehlbelastungen zum Beispiel wird niemand ohne ärztliche Hilfe aufgeben, zumal er davon meist nichts weiß. Ein Beckenschiefstand beispielsweise wird heute bei Kindern frühzeitig erkannt und behandelt. Die Älteren hatten jedoch solche Untersuchungen in ihrer Kindheit nicht, und war der Schaden nicht sehr ausgeprägt, blieb er lebenslang unbehandelt. Erst im Alter können nun Beschwerden auftreten, die darauf zurückzuführen sind. Aber sie müssen behandelt werden, auch wenn die Ursache nicht mehr immer zu beheben ist.

Liegt der Verdacht auf solcherlei Probleme nahe, sollte man beim Allgemeinmediziner eine Überweisung zum Orthopäden erbitten. Dieser kann unter Umständen schon mit wenigen Behandlungen Abhilft schaffen.

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Orthopädische Beschwerden in der Schwangerschaft

Zu den vielen Beschwerden, die werdenden Müttern Probleme bereiten können, zählen auch solche, die orthopädischer Natur sind. Das sind starke Rückenschmerzen oder auch Beschwerden in der Rippengegend, Taubheitsgefühle in verschiedenen Körperregionen und noch einiges mehr.
Oft sind es Hüftschmerzen, die den Schwangeren Mühe machen. Grund dafür sind Lockerungen der Bänder und Gelenke. Eine Therapie für diese Art der Beschwerden ist nicht ganz einfach zu finden. Viele Homöopathen haben sich daher darauf spezialisiert, sich mit dieser Therapie auseinanderzusetzen. Akkupunktur ist beispielsweise eine Möglichkeit, wie die Schmerzen ohne Schaden für das Kind bekämpft werden können. Ist die Schwangerschaft der Grund für die Beschwerden, verschwinden diese nach kurzer Zeit meist wieder.

Die Rippenschmerzen sind ein seltener auftretendes Phänomen, welches in der zweiten Schwangerschaftshälfte anzutreffen ist. Sie sind unter dem linken oder rechten Rückenbogen zu spüren und sollten nicht immer gleich als völlig harmlos abgestempelt werden. Sie können auch Anzeichen für das sogenannte HELLP-Syndrom sein. Eine Blutuntersuchung gibt Aufschluss, denn im Falle der Krankheit verschlechtern sich die Blutgerinnungswerte und die Leberwerte steigen an. Das kann für Mutter und Kind gefährlich werden.

Dass die Gliedmaßen kribbeln oder sogar taub werden, ist ein typisches Phänomen des letzten Schwangerschaftsdrittels. Schuld daran sind die Wassereinlagerungen, mit denen fast jede werdende Mutter zu kämpfen hat. Direkt nach der Geburt sollten diese Beschwerden verschwinden, wenn sie tatsächlich keine anderen Ursachen hatten. Gegen diese Unannehmlichkeiten hilft viel zu trinken, um die Nieren zu ihrer Tätigkeit anzuregen, oder auf die richtigen Lebensmittel zu setzen. Keinesfalls sollte man zu Entwässerungstabletten greifen.

Bei Verdacht auf ernsthafte Probleme lässt man sich am besten vom Gynäkologen zum Orthopäden überweisen. Aber oft sind es die üblichen Schwierigkeiten, sodass auch der Frauenarzt darüber Auskunft geben und zu Therapien raten kann.

Sollten die diversen Beschwerden nach der Geburt nicht verschwinden, sollte man unbedingt einen Facharzt aufsuchen.

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Mein erster Artikel

Das ist mein erster Artikel. In Kürze gibt es mehr darüber, was ich denke, fühle und wer ich bin.

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