Orthopädische Beschwerden in der Schwangerschaft

Zu den vielen Beschwerden, die werdenden Müttern Probleme bereiten können, zählen auch solche, die orthopädischer Natur sind. Das sind starke Rückenschmerzen oder auch Beschwerden in der Rippengegend, Taubheitsgefühle in verschiedenen Körperregionen und noch einiges mehr.
Oft sind es Hüftschmerzen, die den Schwangeren Mühe machen. Grund dafür sind Lockerungen der Bänder und Gelenke. Eine Therapie für diese Art der Beschwerden ist nicht ganz einfach zu finden. Viele Homöopathen haben sich daher darauf spezialisiert, sich mit dieser Therapie auseinanderzusetzen. Akkupunktur ist beispielsweise eine Möglichkeit, wie die Schmerzen ohne Schaden für das Kind bekämpft werden können. Ist die Schwangerschaft der Grund für die Beschwerden, verschwinden diese nach kurzer Zeit meist wieder.

Die Rippenschmerzen sind ein seltener auftretendes Phänomen, welches in der zweiten Schwangerschaftshälfte anzutreffen ist. Sie sind unter dem linken oder rechten Rückenbogen zu spüren und sollten nicht immer gleich als völlig harmlos abgestempelt werden. Sie können auch Anzeichen für das sogenannte HELLP-Syndrom sein. Eine Blutuntersuchung gibt Aufschluss, denn im Falle der Krankheit verschlechtern sich die Blutgerinnungswerte und die Leberwerte steigen an. Das kann für Mutter und Kind gefährlich werden.

Dass die Gliedmaßen kribbeln oder sogar taub werden, ist ein typisches Phänomen des letzten Schwangerschaftsdrittels. Schuld daran sind die Wassereinlagerungen, mit denen fast jede werdende Mutter zu kämpfen hat. Direkt nach der Geburt sollten diese Beschwerden verschwinden, wenn sie tatsächlich keine anderen Ursachen hatten. Gegen diese Unannehmlichkeiten hilft viel zu trinken, um die Nieren zu ihrer Tätigkeit anzuregen, oder auf die richtigen Lebensmittel zu setzen. Keinesfalls sollte man zu Entwässerungstabletten greifen.

Bei Verdacht auf ernsthafte Probleme lässt man sich am besten vom Gynäkologen zum Orthopäden überweisen. Aber oft sind es die üblichen Schwierigkeiten, sodass auch der Frauenarzt darüber Auskunft geben und zu Therapien raten kann.

Sollten die diversen Beschwerden nach der Geburt nicht verschwinden, sollte man unbedingt einen Facharzt aufsuchen.

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